Kritik an Studie zu Krebsrisiko durch AKW

21. August 2011  Allgemein
Umweltinstitut München
Umweltinstitut München

vergangene Woche berichtete das Schweizer Fernsehen, dass Dr. Alfred Körblein, ehemals Physiker beim Umweltinstitut, die im Juli erschienene Schweizer Canupis-Studie zur Krebshäufigkeit im Umkreis von AKW in Frage stellt. Darin hatten Forscher der Uni Bern ermittelt, dass das Risiko an Krebs zu erkranken in der Nähe von Atomkraftwerke nicht größer sei als anderswo.

Körbleins Analyse zufolge ist das Leukämie-Risiko für Kleinkinder im Nahbereich von Schweizer AKW um ca. 40 Prozent erhöht. Eine ähnliche Erhöhung der Leukämierate findet sich auch im Nahbereich deutscher und britischer Atomkraftwerke. Eine gemeinsame Analyse der drei Datensätze führt aufgrund größerer Fallzahlen zu einem deutlich signifikanten Ergebnis. 

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